Istanbul

Nachdem wir vor der Grenze noch einmal  übernachten, reisen wir am nächsten Tag in die Türkei ein. Dort erwarten uns 4 Check Points, für was dir auch immer sein mögen, und dann dürfen wir das Land endlich betreten. Die Grenzwächter begegnen uns eher schroff und wir fühlen, dass sie im Glauben gelassen werden sollten, das sie die Bosse sind.

Die Fahrt nach Istanbul gestaltet sich eindrücklich. Wir nehmen zwei junge Studenten mit, die am „Stöppeln“ sind und nach Istanbul wollen. Diese erste Begegnung im Land mit türkischen Leuten ist sehr schön – so gut es geht unterhalten und Lachen wir mit den beiden Jungs, die vielleicht 18 oder maximal 19 Jahre alt sind. Ihr englisch ist schlecht, unser Türkisch noch schlechter.  Nach ca. 2 Sunden Fahrt erreichen wir die Vororte von Istanbul, die sich durch keine Trennung zur Stadt bereits als Metropole der Türkei anfühlen.

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Von Reinhold und Katharina (die beiden Reisenden die wir in Athen getroffen haben – Greetings!) haben wir einen Parkplatz genannt bekommen, der direkt unterhalb der Hagia Sophia liegen soll und unmittelbar am Meer liegt. Natürlich sind wir einmal mehr das Highlight, alle lachen und winken uns zu. Die Freude der Türken fällt uns sehr schnell auf. Mit einer „über den Daumen“ Kalkulation versuchen wir den Parkplatz in dieser, nach neusten Schätzungen über 15 Millionen Stadt, zu finden. Natürlich scheitern wir kläglich aber können dann mit Hilfe der Karte den beiden jungen Männern unseren Parkplatz schildern. Endlich kommen wir wieder in die richtige Richtung, setzen die beiden an einer gewünschten Stelle ab und erreichen eine halbe Stunde später den Parkplatz. Fantastisch, am Eingang des Bosporus, direkt unterhalb der blauen Moschee und der Hagia Sophia, mit Blick aufs Meer parken wir unsere Josephine.

Istanbul ist eindrücklich. Getrennt durch den Bosporus erstrecken sich die beiden Stadtteile, von welchen der eine bereits in Asien liegt. Nach einigen hundert Meter zweigt das goldige Horn vom Bosporus ab, und es erstrecken sich weitere, unzählige Bauten zwischen den beiden Gewässern in die Ferne. Duzende von Fischkuttern, Fähren, Frachtschiffe und sonstige Kähne durchqueren das Wasser. Ein dunstiger Nebel liegt über der ganzen Stadt und verschleiert die Sicht in die Ferne. Von den unzähligen Moscheen erklingt der Muezzin.  Wir wandern durch die Strassen, durchqueren den Bazar, entlang an duzenden von Kebap Imbissen und anderen Läden mit allen erdenklichen Sachen. Bereits hier, in Istanbul, wirken wir sehr interessant, obwohl es einige an Touristen gibt. Nicht zu vergleichen mit Italien, Frankreich oder Spanien, den griechischen Inseln oder sonstigen Plätzen die als Standard für europäische Feriendestinationen gelten, aber doch fällt immer wieder ein ausländisches Gesicht auf.

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Eindrücklich sind auf jeden fall die Hagia Sophia, die Blaue Moschee plus der Galat Turm. Die Hagia Sophia ist eine Kirche, die irgendwann (bitte Internet konsultierenJ) um 1500 n.Chr. von einem muslimischen König in eine Moschee umgewandelt wurde. Anfang des 20. Jahrhundert wurde Sie dann von Atatürk zum Museum des christlichen und muslimischen Glaubens erklärt. Über die blaue Moschee kann ich nicht viel sagen (haben uns nicht schlau gemacht). Vermutlich sollte, nachdem die nur 200m entfernte Hagia Sophia als Museum erklärt wurde, eine neue Moschee an diesem fantastisch gelegenen Platz in Istanbul erbaut werden (Annahme!). Der Galat Turm liegt auf der Landzunge zwischen dem goldigen Horn und dem Bosporus. Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht auf das Zentrum von Istanbul, bis hinüber auf den asiatischen Teil. Die Hagia Sophia, diverse Moscheen und der Königspalast ist gut zu sehen.

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Als Ausgehviertel kommt klar Taksim und vor allem Beyoglu in Frage. Unzählige Bars, Clubs und Restaurants erstrecken sich über einige Quadratkilometer.  Sehr zu empfehlen ist der Jazzclub     „Jazz Now“. Im unteren Stockwerk liegt ein kleiner aber feiner Jazzkeller für max. 150 Personen. Die Wände sind nicht verputzt, das Licht Schummrig. Leider gibt es nur einen irischen Single Malt im Angebot, aber das macht die Atmosphäre wieder wett. Für die genaue Adresse bitte Internet konsultieren.  Für elektronische Musik gibt es einiges an Auswahl. Leider sind mir die Namen entfallen, jedoch können auch diese leicht im Internet gefunden werden.

Matthias ist fast die ganze Zeit in Istanbul krank – leider. Am zweitletzten Tag geht es dann aber wieder Bergaufwärts. So verlassen wir diese riesen Metropole mit vielen fantastischen Eindrücken und fahren weiter Richtung Ägäische Küste.


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